Kritische Hochwasserstellen im Ahrtal entschärft

Kritische Hochwasserstellen im Ahrtal entschärft

Sachpolitische Initiative der FWG. 

Kreis Ahrweiler. Die Entschärfung mehrerer kritischer Hochwasserstellen im Ahrtal ist das Ergebnis eines sachpolitisch motivierten Vorstoßes der Kreis‑FWG. Nach dem Winterhochwasser im Januar 2025 hatte die FWG auf die weiterhin veränderte Flussohle der Ahr hingewiesen und kurzfristige Untersuchungen sowie Beräumungsmaßnahmen gefordert.

Die FWG‑Kreistagsfraktion brachte hierzu einen Antrag ein, der in der Kreistagssitzung in modifizierter Form von den Fraktionen gemeinsam gestellt und mit großer Mehrheit beschlossen wurde. Damit wurde die Kreisverwaltung beauftragt, zusammen mit den Anrainerkommunen neuralgische Stellen des Flussbetts zu prüfen.

Die beauftragten Ingenieurbüros stellten in neun Fällen fest, dass sich die Sohle seit der Flut 2021 deutlich angehoben hatte. Zwischen Juni und Dezember 2025 wurden diese Bereiche gezielt abgetragen oder neu modelliert, sodass sie wieder dem ursprünglichen Höhenniveau entsprechen. Die Arbeiten liefen parallel zu den langfristigen Wiederherstellungsmaßnahmen des Kreises.

FWG‑Kreisvorsitzender Reiner Friedsam unterstreicht die Bedeutung der Maßnahmen: „Wir sind sehr erleichtert, dass die Umsetzung erfolgt ist und die Menschen entlang der Ahr besser vor erneuten Hochwasserereignissen geschützt sind. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, sachlich begründete Hinweise frühzeitig aufzugreifen und konsequent umzusetzen.“

Mit dem Abschluss der Arbeiten wurde, parallel zu den langfristig geplanten Maßnahmen, kurzfristig ein Baustein des Hochwasserschutzes im Ahrtal umgesetzt – ein Beispiel dafür, wie sachorientierte Kommunalpolitik konkrete Verbesserungen für die Region ermöglicht.

Pressemitteilung der FWG im Kreis Ahrweiler

Menü schließen